Urban exploring

urban exploring, oft auch als urbex abgekürzt, ist die suche nach verlassenen Orten – oft auch lost places genannt.

Vor einigen Jahren war ich mit dem Kanu in Rumänien. Ich fand neben streunenden Hunden und Schlangen auch ein Paradies für urban explorer. Nur dass ich damals keine Ahnung hatte, welch Megatrend daraus ein paar Jahre später daraus würde.

Das Casino in Constanta ist eines der schönsten lost places in Rumänien direkt am schwarzen Meer. Von außen wirkt es fast intakt, erst bei genauen Hinschauen wird deutlich, dass es seit den 1990 dem Verfall preisgegeben ist. Einige Räume sind gut erhalten, da sie kurz davor noch restauriert wurden.

In Sulina direkt an der Mündung der Donau ins schwarze Meer sieht man die Veränderung durch das Ende des Kommunismus und den EU-Beitritt Rumäniens besonders stark. Einst wichtige Wirtschaftszweige haben keine Bedeutung mehr. Verlassende Fischkonservenfabriken, rostige Leuchttürme und abgelegte Tanker.

Durch die Pandemie hat sich mein freizeitverhalten verändert und ich bin wieder auf den geschmack des urban exploring gekommen,  vor allem in Wien und Salzburg. 

Zum Ehrencodex der urbexer gehört, nichts außer erinnerungen und Fotos mitzunehmen und die exakten Standorte nicht preiszugeben.

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